Historische Romane, die in Tibet spielen

 
«Die Weiße Tara»
von Monika von Borries

Gebundene Ausgabe - 450 Seiten - Logophon
Erscheinungsdatum: Oktober 1998
ISBN: 3922514898

Inhalt: Politische Heirat im 6. Jahrhundert n. Chr. 

Eine zweijährige Reise zum Hochzeitstermin. Monika Gräfin von Borries erzählt in ihrem ersten, sorgfältig recherchierten Roman die spannende Geschichte der chinesischen Prinzessin Wencheng, ihrer strapaziösen Reise nach Tibet und ihrem späteren Wirken am königlichen Hof.
Die legendäre Wencheng wird bis heute als vieläugige Weiße Tara in Tibet verehrt. In Tibet sowie in China steht sie als Symbol für ein friedliches, sich kulturell gegenseitig befruchtendes Miteinander beider Völker. Die Weiße Tara ist ein Buch, das ein Zeichen für die Zukunft beider Länder setzen möchte und an ihre gemeinsamen historischen Wurzeln erinnert.
Nicht dass die Tatsache, dass eine Deutsche einen historischen Roman über China und Tibet schreibt, bereits ungewöhnlich genug wäre. Nein - dieser erfolgreiche Roman stieß auf ein solches Interesse in China selbst, dass der größte chinesische Verlag dieses Buch übersetzen ließ, um es unter Lizenz in China zu vertreiben."Garpa sah Wencheng zum ersten Mal durch den schmalen Spalt eines Vorhangs. Die junge Prinzessin saß aufrecht auf einem Seidenkissen und spielte mit der Pipa. Sie hatte ihren fliederfarbenen Kleiderrock über das Kissen gebreitet und trug unter diesem ärmellosen Kleid eine rotbraune Seidenbluse. Ein langer golddurchwirkter Schal bewegte sich lieblich im Spiel und war ihr ein wenig von der Schulter gerutscht. Das dichte schwarze Haar glänzte und war in einem mit rosa Blüten geschmückten "Spiralknoten" straff nach oben gesteckt. Rote Seidenquasten baumelten und wippten vom Hinterkopf im Takt der Musik. Ihre Augen waren konzentriert auf die wie aus Jade geschnitzten Finger, die zärtlich und doch energisch über die Saiten des Instruments strichen. Garpa war von dieser Erscheinung sofort verzaubert ..."Monika Gräfin von Borries wurde 1946 in Augsburg geboren. Sie studierte Pädagogik in Heidelberg und begann sich schon früh mit Ostasien zu beschäftigen. Zahlreiche Reisen führten sie in den letzten Jahren nach China und Tibet. Dabei interessierte sie sich immer besonders für die dort lebenden Menschen und deren Kultur. Seit 10 Jahren ist Monika Gräfin von Borries Vorsitzende der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft in Kirchheimbolanden. Sie lebt heute in Niefernheim.
«Tochter der Gelben Erde»
von Monika von Borries

Sondereinband - Logophon
Erscheinungsdatum: 2005
ISBN: 3922514863

Inhalt:

Tochter der Gelben Erde. Jincheng - Chinesische Prinzessin, Tibetische Königin

Nach dem erfolgreichen Debütroman „Die Weiße Tara - Chinesische Prinzessin, Tibetische Königin“ überrascht die Autorin mit einer neuen Geschichte aus dem Reich der Mitte. Die legendäre Wencheng wird bis heute als vieläugige Weiße Tara in Tibet verehrt. In Tibet wie in China steht sie als Symbol für ein friedliches, sich kulturell gegenseitig befruchtendes Miteinander beider Völker.
Wieder ist es gelungen, die porzellanene Figürlichkeit der Protagonistin aus ihrem Kontext herauszuheben und zum Leben zu erwecken. Liebevoll gestaltet und sorgfältig recherchiert auf ihren vielen Reisen in den Fernen Osten, beweist die Autorin einmal mehr, daß sie sowohl die psychologischen wie die historischen Aspekte treffsicher einzufangen weiß. Und das in einer Sprache, die fast zärtlich die Charaktere vor dem geistigen Auge erstehen läßt, mit aller Tragik und Schönheit des Geistes, geformt mit unermüdlicher Liebe zum Detail.
Bereits bei den Recherchen zu ihrem Debütroman aus der Yarlung-Dynastie begegnete der Autorin immer wieder eine zweite Prinzessin, Jincheng, die als Friedenspfand nach Tibet geschickt wurde, um dort Königin des Zangpo, des Großkönigs, zu werden. Die wenigen Zeugnisse, die über sie überliefert und erhalten sind, hat Monika Gräfin von Borries in fantasievoller Weise ergänzt, wie es ihrer umfassenden Erfahrung nach am wahrscheinlichsten gewesen wäre.
In einer Epoche des Machtstrebens, der Gewalt und des religiösen Umbruches träumt Jincheng davon, „Waffen zu Jade und Seide“ und Feinde in Freunde wandeln zu können.

Monika Gräfin von Bories wurde 1946 in Augsburg geboren und lebt heute in Zellertal-Niefernheim. Seit vielen Jahren Vorsitzende der Deutsch-chinesischen Gesellschaft im Donnersbergkreis, wurde sie für ihr Engagement, menschliche Begegnung zwischen den Völkern zu ermöglichen, von der chinesischen Regierung zur „Botschafterin der Völkerfreundschaft“ ernannt.
Verlag Logophon, Mainz, ISBN 3-922514-86-3, 18,50 Euro.